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Singapur
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Skyline Auf meiner Reise nach Australien hatte ich noch einen 4-tägigen Stopp-Over in Singapur eingeplant. Da ich noch nie in Asien war und mir die fernöstlichen Kulturen etwas fremd sind, bin ich mit einer gewissen Zurückhaltung aus dem Flugzeug gestiegen. Wie ich aber relativ schnell feststellen konnte, ist Singapur ein super Einstieg in die östliche Welt: Durch die lange Herrschaft der Engländer mutet die Stadt sehr europäisch an, um nicht zu sagen britisch: Da ist mal klar, dass man am Fussgängerstreifen auf die falsche Seite schaut, weil die Fahrzeuge in Singapur das Lenkrad auch alle auf der falschen Seite eingebaut haben.. "Make the queue" klappt auch ganz von alleine, da überall, wo eine Schlange entstehen könnte, bereits entsprechende Vorrichtungen zur Kanalisierung eingerichtet sind

Die Singapuren setzen sich hauptsächlich aus eingewanderten Chinesen, Malayen und Indern zusammen, welche die meisten sehr arbeitsam sind. Einheimische Angestellte haben 14 Tage Urlaub pro Jahr, Gastarbeiter nur 8 Tage und zudem weniger Lohn. Abgesehen davon dauert eine Arbeitswoche 6 Tage. Da merkt man plötzlich, wie gut wir's doch eigentlich haben..

Trotz der 3.3 Mio Einwohner auf dieser nur 42 x 23 km grossen Insel des Stadt-Staates Singapur herrscht kein Verkehrschaos. Alles läuft sehr geordnet ab. Dies ist unter anderem der sehr restriktiven Verkehrspolitik zu verdanken: Autofahren ist in Singapur aufgrund hoher Abgaben nur den Wohlhabenden möglich. Zudem sind Autos sehr teuer: Ein Opel Meriva 1.6 kostet hier umgerechnet ca. CHF 60'000.-, also ca. das Doppelte wie in der Schweiz. Gemäss der Auskunft eines Taxi-Chauffeurs gibt es auch keinen offiziellen Occasionhandel: Es dürfen an Privatpersonen nur Neuwagen verkauft werden; Gebrauchte werden exportiert. Dies erklärt, warum in Singapurs Strassen mehrheitlich nur Fahrzeuge neuerer Generationen zu sehen sind. Taxis (nicht im Privatbesitz der Chauffeure) und Nutzfahrzeuge sind zum Teil älteren Jahrgangs.

Tempel Betritt man Quartiere, in denen der britische Einfluss nicht mehr so stark ist (oder nie stark war), wie z.B. Little India oder Chinatown, taucht man jeweils in eine andere Welt: Auf dem Bild rechts ist ein wunderschöner Tempel in Little India zu sehen. Das nächste Foto zeigt einen Ersatzteilshop im gleichen Quartier. Manche locken sogar mit mehreren Markenemblemen zum Kauf von Original-Ersatzteilen. Hier wird die GVO schon gelebt..

Shop Ich habe in Little India in einem typisch indischen Restaurant Rast gemacht: Der Kellner wollte mir sein spezielles Fischkopf-Curry schmackhaft machen. Nach eingehender Betrachtung des Fischkopfes habe ich dann doch das Chicken-Curry vorgezogen. Dieses konnte ich wenigstens ohne Betriebsanleitung essen.. Das Chicken-Curry, serviert auf einem Bananenblatt, hat wunderbar geschmeckt. Auch meine Geschmacksnerven erinnern sich noch daran; es wird aber stündlich besser..


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Erstellungsdatum: 28. August 2004; Letztes Aktualisierungsdatum: 31. August 2004 © Peter Baumgartner 2004